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Allgemeine Geschäftsbedingungen von Alexander Friedrich | 4think

Überarbeitete Version – Stand: 08.11.2025


Teil 1: Allgemeine Bestimmungen (gilt für alle Leistungen)

§ 1 Geltungsbereich und Begriffsbestimmungen
(1) Diese AGB regeln das Vertragsverhältnis zwischen Alexander Friedrich, handelnd unter der Marke „4think“ (im Folgenden „Anbieter“), und Unternehmern im Sinne von § 14 BGB, die über die Website https://4think.de Leistungen buchen oder Waren erwerben.
(2) Abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht anerkannt, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu. Diese AGB gelten auch dann, wenn der Anbieter in Kenntnis entgegenstehender Bedingungen die Leistung vorbehaltlos erbringt.
(3) Geschäftsbeziehungen unterliegen dem Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN‑Kaufrechts.
(4) Änderungen und Ergänzungen des Vertrages bedürfen der Schriftform.
(5) Vertragssprache ist Deutsch.

§ 2 Datenschutz
Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten zur Anbahnung, Durchführung und Abwicklung des Vertragsverhältnisses sowie zur Erfüllung gesetzlicher Pflichten im Einklang mit DSGVO und BDSG.
Detaillierte Informationen sind der Datenschutzerklärung unter https://4think.de/privacy zu entnehmen. Diese ist Bestandteil dieser AGB.

§ 3 Gerichtsstand, Änderung der AGB und Höhere Gewalt
(1) Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus dem Vertragsverhältnis ist, soweit gesetzlich zulässig, Kirchhain.
(2) Änderungen dieser AGB werden dem Kunden in Textform mitgeteilt. Der Kunde kann innerhalb von 14 Tagen widersprechen; erfolgt kein Widerspruch, gelten die Änderungen als angenommen.
(3) Im Falle höherer Gewalt (Naturkatastrophen, Krieg, Streiks, Pandemien) wird der Anbieter von seinen vertraglichen Verpflichtungen befreit, soweit die Erfüllung unmöglich oder unzumutbar ist.

§ 4 Gesetzliche Pflichten
Der Anbieter erfüllt alle gesetzlichen Informations‑, Impressums‑ und Kennzeichnungspflichten gemäß den geltenden Vorschriften, insbesondere dem Telemediengesetz.


Teil 2: Projektbasierte Leistungen (Agentur / individuelle Aufträge)

§ 5 Leistungsangebot und Vertragsschluss
(1) Der Anbieter bietet Leistungen in den Bereichen Digitalmarketing, Copywriting, Webdesign und KI‑Entwicklung an.
(2) Erstgespräche zur allgemeinen Projektklärung (bis 30 Minuten) sind unverbindlich und kostenlos. Darüber hinausgehende Beratungen oder technische Analysen sind kostenpflichtig gemäß gültigem Stundensatz, auch wenn keine Beauftragung erfolgt.
(3) Ein Vertrag kommt durch schriftliche Annahme eines individuellen Angebots zustande; elektronische Kommunikation (z. B. per E‑Mail) ist ausreichend.

§ 6 Mitwirkungspflichten
Der Kunde stellt alle erforderlichen Informationen, Daten und Materialien rechtzeitig bereit. Verzögerungen durch fehlende Mitwirkung gehen zu seinen Lasten.

§ 7 Vergütung und Zahlung
(1) Die Vergütung richtet sich nach dem individuellen Angebot.
(2) Zahlungen sind innerhalb von 10 Werktagen nach Rechnungsstellung zu leisten.
(3) Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Verzugszinsen gemäß § 288 BGB; weitere Schäden bleiben vorbehalten.

§ 8 Leistungszeit, Abnahme und Vertragsänderungen
(1) Verbindliche Liefertermine bedürfen einer schriftlichen Bestätigung.
(2) Die Abnahme gilt als erfolgt, wenn der Kunde nicht innerhalb von 7 Tagen nach Lieferung schriftlich Mängel anzeigt. Unerhebliche Mängel berechtigen nicht zur Abnahmeverweigerung.
(3) Änderungen oder Ergänzungen des Vertrags bedürfen der Schriftform.
(4) Beide Parteien können den Vertrag aus wichtigem Grund außerordentlich kündigen.

§ 9 Nutzungsrechte, Urheberrecht und Referenznennung
(1) Der Anbieter räumt dem Kunden einfache, nicht übertragbare Nutzungsrechte an den erstellten Leistungen ein.
(2) Die Nutzung ist auf den vertraglich vereinbarten Zweck beschränkt. Jegliche Vervielfältigung, Bearbeitung oder Weitergabe an Dritte ist untersagt.
(3) Bis zur vollständigen Bezahlung verbleiben die Ergebnisse im Eigentum des Anbieters.
(4) Der Anbieter darf Arbeiten zu Referenzzwecken verwenden.

§ 10 Haftung
(1) Der Anbieter haftet bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit uneingeschränkt.
(2) Bei einfacher Fahrlässigkeit nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten und begrenzt auf den typischen, vorhersehbaren Schaden.
(3) Haftung für mittelbare Schäden (entgangener Gewinn etc.) ist ausgeschlossen, soweit keine grobe Fahrlässigkeit oder gesetzliche Pflicht vorliegt.
(4) Schäden aus Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit bleiben unberührt.
(5) Für Datenverlust haftet der Anbieter nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit.

§ 11 Kündigung und laufende Leistungen
(1) Verträge mit wiederkehrenden Leistungen haben eine Mindestlaufzeit von 3 Monaten und können mit einer Frist von 14 Tagen zum Monatsende gekündigt werden.
(2) Bereits erbrachte Leistungen sind anteilig zu vergüten.


Teil 3: Online‑Produkte, digitale Inhalte und Lernmodule (Shop über Website)

§ 12 Vertragsgegenstand
(1) Über https://4think.de können Online‑Workshops, digitale Inhalte und Lernmodule erworben werden.
(2) Workshops finden live über Videokonferenztools statt; digitale Inhalte stehen als Stream oder Download zur Verfügung.
(3) Bereitstellung erfolgt erst nach erfolgreicher Zahlung.

§ 12a Digitale Lernmodule und Kurszugang
(1) Der Anbieter stellt digitale Lernmodule über ein Online‑Klassenzimmer‑System bereit. Nach Zahlung erhält der Kunde automatisiert einen Einladungslink zur Nutzung der Lerninhalte.
(2) Der Zugang ist personengebunden und ausschließlich durch den registrierten Nutzer verwendbar. Weitergabe oder Nutzung durch Dritte ist untersagt, sofern keine abweichende schriftliche Vereinbarung besteht.
(3) Der Zugang bleibt für den im jeweiligen Kursangebot angegebenen Nutzungszeitraum aktiv; eine Verlängerung oder Wiedererwerb ist möglich.
(4) Der Kunde sorgt für technische Voraussetzungen (Internet, Endgerät, Software). Der Anbieter haftet nicht für Störungen außerhalb seines Einflussbereichs.
(5) Der Anbieter kann Lerninhalte oder Systeme anpassen, um Qualität und technische Funktionsfähigkeit zu sichern; über wesentliche Änderungen wird der Kunde informiert.

§ 12b Teilnahmevoraussetzungen und Google‑Konto
(1) Zur Nutzung der digitalen Lernmodule und Online‑Kurse ist ein gültiger Google‑Account erforderlich. Der Zugang zu den Kursen erfolgt über das System Google Classroom, das nur mit einem aktiven Google‑Konto verwendbar ist.
(2) Der Kunde wird vor Abschluss des Kaufs ausdrücklich darauf hingewiesen, dass für die Inanspruchnahme der digitalen Leistungen eine Registrierung oder Anmeldung mit einem Google‑Account notwendig ist.
(3) Die Einrichtung und Bereitstellung eines geeigneten Zugangs (z. B. Geschäftskonto oder privates Konto mit Zugriff auf Google Classroom) liegt allein in der Verantwortung des Kunden.
(4) Der Anbieter übernimmt keine Haftung für fehlende oder eingeschränkte Nutzungsmöglichkeiten, die auf einer Nichterfüllung dieser technischen Voraussetzungen beruhen.
(5) Ein Rücktritt oder Widerruf des Kaufvertrags nach Bereitstellung des digitalen Zugangs ist ausgeschlossen, wenn die Nutzung der Inhalte aufgrund fehlender technischer Voraussetzungen beim Kunden nicht möglich ist.

§ 12c Lizenzumfang und Befristung
(1) Mit dem Kauf eines digitalen Lernmoduls oder Online‑Kurses erwirbt der Kunde eine Einzellizenz zur persönlichen Nutzung der bereitgestellten Inhalte.
(2) Die Lizenz ist zeitlich befristet für den im jeweiligen Kursangebot angegebenen Zeitraum.
(3) Nach Ablauf der Lizenzzeit endet der Zugriff automatisch; eine Verlängerung oder erneute Buchung ist möglich.
(4) Die Lizenz umfasst ausschließlich das Recht zur Ansicht und Nutzung der Kursmaterialien innerhalb der vorgesehenen Plattform. Eine Vervielfältigung, Weitergabe oder Nutzung durch andere Personen ist untersagt.
(5) Ein mehrfacher Zugriff durch unterschiedliche Personen oder Organisationen unter derselben Lizenz gilt als unbefugte Nutzung und berechtigt den Anbieter zur Sperrung des Zugangs.

§ 13 Vertragsschluss im Shop
(1) Die Produktdarstellung auf der Website ist kein rechtlich bindendes Angebot.
(2) Mit Klick auf „Kaufen“ gibt der Kunde ein verbindliches Angebot ab.
(3) Die Annahme erfolgt durch Bestätigungs‑E‑Mail mit Vertragsunterlagen.
(4) Der Vertragstext wird gespeichert und kann auf Anfrage bereitgestellt werden.
(5) Ein gesetzliches Widerrufsrecht besteht für Unternehmer nicht.

§ 14 Technische Voraussetzungen und Leistungserbringung
(1) Der Kunde trägt Verantwortung für Internetverbindung und Endgeräte.
(2) Der Anbieter bietet Unterstützung im Rahmen seiner Möglichkeiten, sichert jedoch keine permanente Verfügbarkeit zu.
(3) Störungen außerhalb des Einflussbereichs des Anbieters begründen keinen Rückerstattungsanspruch.
(4) Der Anbieter kann Art und Ablauf der Leistungserbringung anpassen, wenn dies technisch notwendig ist.

§ 15 Zahlungsmodalitäten (Shop)
(1) Akzeptierte Zahlungsarten sind auf der Website angegeben (z. B. Kreditkarte, PayPal, Apple Pay, Google Pay, Sofortüberweisung).
(2) Der Zugang zu digitalen Leistungen wird nach vollständigem Zahlungseingang aktiviert.
(3) Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Verzugszinsen; Mahngebühren können erhoben werden.
(4) Bis zur vollständigen Zahlung verbleiben alle digitalen Inhalte im Eigentum des Anbieters.
(5) Bei Zahlungsverzug oder Rücklastschrift kann der Zugang vorübergehend gesperrt werden.

§ 15a Automatisierte Abwicklungs‑ und Bereitstellungsprozesse
(1) Die Zahlungsabwicklung erfolgt über das eingesetzte E‑Commerce‑System mit integrierten Zahlungsanbietern.
(2) Nach dem Checkout wird die Bestellung automatisch gespeichert und zur weiteren Verarbeitung (Rechnungserstellung, Kursfreischaltung, Benachrichtigung) genutzt.
(3) Der Anbieter verwendet intern automatisierte technische Systeme zur Bestell‑ und Leistungsabwicklung. Diese Prozesse erfolgen ausschließlich zweckgebunden und im Rahmen der Vertragsdurchführung sowie unter Beachtung der Datenschutzerklärung.

§ 16 Stornierung und Rückerstattung
(1) Stornierungen sind schriftlich mitzuteilen. Bis 4 Tage vor Workshopbeginn ist eine kostenfreie Stornierung möglich; danach werden 25 % des Preises berechnet.
(2) Bei Nichtteilnahme ohne Stornierung erfolgt keine Rückerstattung.
(3) Bei Absage durch den Anbieter wird eine Rückerstattung oder Umbuchung angeboten.
(4) Rückerstattungsanträge müssen innerhalb von 14 Tagen schriftlich erfolgen; Auszahlung binnen 30 Tagen über die ursprüngliche Zahlungsmethode.

§ 17 Mängel, Support und Nachbesserung
(1) Bei mangelhaften digitalen Inhalten hat der Kunde Anspruch auf Nachbesserung.
(2) Ist Nachbesserung nicht möglich, erfolgt Rückerstattung oder Preisminderung.
(3) Gewährleistungsfrist: 12 Monate ab Bereitstellung.
(4) Weitere Ansprüche richten sich nach den gesetzlichen Bestimmungen.

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